2016-11-01 | Jonas

5. Liga: FC Bazenheid – FC Dussnang II 4:1 (3:0)

Am Sonntag dem 23. Oktober reiste das Zwei für das letzte Hinrundenspiel nach Bazenheid. Dort wartete mit dem Zweitplatzierten eine grosse Herausforderung. Stillhard stellte klar, dass zu den letzten Spielen, die zwar mehrheitlich erfolgreich gestaltet wurden, eine Leistungssteigerung nötig sei, um in Bazenheid Punkte stehlen zu können. So betrat das Zwei hochmotiviert den Fussballplatz und alles war bereit für ein tolles Spiel. Co-Trainer Chrischi Brühwiler montierte zuversichtlich die Sonnenbrille von Dolce&Gabbana, trotz Nebel und eisigen 5 Grad zu Spielbeginn. Doch er behielt recht, die Sonne zeigte sich im Verlauf des Morgens während sich die Mienen auf der Dussnanger Bank gleichzeitig verdunkelten. Zu den Gründen dafür kommen wir jetzt:

Nicht nur die Dussnanger schienen sich was vorgenommen zu haben. Die Gastgeber wollten den Anschluss zum Tabellenführer halten und gingen dementsprechend entschlossen in die Partie. Kurz gesagt standen da 22 Spieler mit absolutem Siegeswillen auf dem Platz und zusätzlich ein Schiedsrichter, der ein paar Stunden zuvor mit dem falschen Fuss aufgestanden war, oder der sich vielleicht sogar noch im Schlaf befand. Erstes Opfer von seinem fraglichen Zustand war Stadler, lanciert von Mikulanin hätte er alleine auf das gegnerische Tor spurten können, doch der Spielleiter pfiff ihn zu Unrecht wegen Abseits zurück. Kurz darauf war es aus Dussnanger Sicht des Stürmers Unvermögen und aus Bazenheider Sicht des Stürmers Ungestümheit, die für rote Köpfe sorgten. Nach einer super Einzelleistung von Bürge erreichte sein Querpass Stadler, der gerade noch vor dem herausstürmenden Torwart an den Ball kam, doch dieser zischte knapp am Tor vorbei. Das hätte das 1:0 sein müssen. Beim Zusammenprall verletzte sich der Torwart schwer, er musste ausgetauscht werden. Ausgetauscht wurden auch böse Worte, die hier auf der Homepage des FCD aufgrund fehlender Alterskontrolle nicht publiziert werden können. Während man auf Dussnanger Seite noch mit der vergebenen Chance haderte, fiel im Gegenzug der Führungstreffer für die Platzherren. Dussnang drängte gleich auf den Ausgleich, doch sowohl Mikulanin aus der Distanz als auch Traxler, der aus bester Position den Ball neben das Tor schob, verpassten den Ausgleich knapp. Und wer sie vorne nicht macht, dessen Gegner sich futsch lacht, oder so irgendwie. Mit zwei Standards konnte Bazenheid noch vor der Pause auf 3:0 erhöhen. Beim ersten wurde Blaser im Fünfmeterraum ungeahndet angegangen und beim zweiten wurde ein Freistoss von der Mauer unhaltbar abgelenkt. Alles in allem war es eine sehr unglückliche Halbzeit.

Stillhard und Brühwiler versuchten in der Pause die aufgebrachten Gemüter zu beruhigen. Sie forderten wieder mehr Konzentration aufs Spiel als auf die Wortwahl beim Lamentieren. Doch der Plan fruchtete nicht, das Niveau des Schiedsrichters blieb unverändert und das machte es fast unmöglich ruhig zu bleiben – selbst Stillhard fauchte und haderte an der Seitenlinie wie wild. Höhepunkt der Fehlentscheide war die folgende Szene: Ein Spieler von Dussnang (die Erinnerungen für eine definitive Zuweisung reichen leider nicht, auf jeden Fall war es einer aus Böhi, Widmer, Forrer, Holenstein oder Fischbacher) trat einen Freistoss zur Mitte, Grätzer leitete gekonnt weiter und Stadler schob den Ball ins Netz. Der Schiedsrichter gab das Tor wegen Abseits nicht, obwohl sich der vermeidliche Torschütze bei Grätzers Verlängerung weit hinter diesem befand.

Als ob das Zwei nicht schon genug Probleme hatte, schaltete Gianni Forrer, der Captain wohlbemerkt, für ein paar Minuten die Birne aus. Zuerst foulte er im Sechzehner einen Stürmer völlig übermotiviert und bekam die gelbe Karte. Der Penalty führte dann zum 4:0. Und keine 5 Minuten später beging er abseits des Spielgeschehens eine Tätlichkeit. Die Videobilder konnten die Szene nicht zu 100% auflösen, der Schiedsrichter stellte ihn jedoch vom Platz. Zwei Spielsperren gibt’s dafür. Bravo Capitano! Kaum war man einen Mann weniger holte das Zwei nochmals alles aus sich raus, kämpfte, rannte und erzielte tatsächlich noch den überfälligen Ehrentreffer. Torschütze: Patrick Widmer – von der Olma direkt auf die Skorerliste, auch das soll honoriert werden. Für mehr reichte es nicht mehr.

Es ist immer ein bisschen fragwürdig, wenn man die Leistung nach einer 1:4-Niederlage als nicht schlecht bezeichnet, aber ich tu’s trotzdem. Bazenheid hat sich den Sieg natürlich verdient, aber das Spiel verlief äusserst unglücklich für die Gäste und hätte durchaus knapper ausfallen müssen. Nun geht’s für Stillhard, Brühwiler und Konsorte in die Winterpause. Bis zum Jahresende steht lockeres Tschüttele in der Halle und Kopf lüften auf dem Programm. Im neuen Jahr werden dann die von Guetzli, Glühwein und Schinken gezeichneten Bäuche abtrainiert damit das Zwei im Frühling fit und konzentriert die Rückrunde in Angriff nehmen kann. Bis dann!

Matchtelegram:

Startaufstellung: Blaser; Fischbacher, Holenstein, Grätzer, Fischbacher; Blaga, Mikulanin, S. Bürge, Reifler; L. Traxler, J. Stadler.

Eingewechselt: Widmer, Böhi, Bitzi, Böni

Tore: 21. Bazenheid, 32. Bazenheid, 40. Bazenheid, 60. Bazenheid (P), 76. Widmer

Bemerkungen: 63. Platzverweis G.Forrer

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2016-10-21 | Jonas

5. Liga: FC Dussnang II – FC Littenheid 1:0 (0:0)

Am vergangenen Donnerstagabend fand das letzte Heimspiel der 2. Mannschaft statt. Nach dem Trikotlapsus vom letzten Spiel waren es wieder die Tenues, die als erstes für Aufregung sorgten: Es fehlte eine Hose. Die Hose ist inetwa knielang, trägt die Grösse L (Large) und besitzt die Farbe schwarz. Die Hose wurde am Sonntag 9. Oktober zwischen 15:30 und 16:30 zum letzten Mal auf der Sportanlage Grünfeld in Jona gesehen. Wir sind für jegliche Hinweise dankbar. Patrick Wullschleger, der mit der 1. Mannschaft zur selben Zeit eine Trainingseinheit vor sich hatte, lieh Roman Kappeler, der als letztes in der Garderobe eintraf, seine Trainingshose und machte sich in Unterwäsche auf zum Training. Somit war alles bereit für einen tollen Fussballabend. Stillhard konnte auf ein gut gefülltes Kader mit beschwerdefreien Spieler zurückgreifen, die Südkurve war trotz kalter Winternacht gut besucht und die Zuschauer wurden von Kammermann mit Speis und Trank versorgt.

Das Zwei fand gut in die Partie. Die Kombinationen funktionierten, nur ein Tor brachte man nicht zustande. Blaga, Mikulanin, Fischbacher und Stadler versuchten es aus der Distanz, das was dabei rauskam war aber harmlos. Hinten wurde es auch nur ein einziges Mal gefährlich. Holenstein wollte die Aufmerksamkeit von Brühwiler oder die Abschlussstärke des Gegners testen, wir wissen es nicht. Auf jeden Fall lancierte er den gegnerischen Stürmer, doch dieser scheiterte an Joel Brühwiler, der 90 Minuten souverän das Tor hütete. In der Pause war Stillhard guten Mutes und trichterte seinen Jungs ein, so weiterzuspielen wie bisher und geduldig zu bleiben, dann käme das Tor schon. Er sollte recht behalten.

Auf die zweite Halbzeit hin vergrösserte sich der Anhang am Spielfeldrand. Die Spieler der ersten Mannschaft, geschafft von der harten Trainingseinheit auf der schwierig bespielbaren, aber trotzdem von allen geliebten Schäfliwiese, bestellten eine Wurst und verfolgten das Spiel, das eher von der Spannung als vom Gezeigten lebte. Doch die zahlreichen Zuschauer wurden für ihr Kommen doch noch belohnt. Dafür verantwortlich war Simon Bürge. Simon Bürge, also der Simon Bürge vom Zwei, nicht der Jimmy vom Eins, machte eine wiederholt bärenstarke Partie im zentralen Mittelfeld und machte sich knappe 20 Minuten vor Schluss zum unumstrittenen Matchwinner. Er zimmerte eine Hereingabe aus fast 25 Metern unter die Latte und bescherte dem Zwei 3 Punkte. Beinahe hätte der FCD den Sieg in der Nachspielzeit nochmals aus der Hand gegeben, wobei der Schiedsrichter nicht ganz unschuldig war. Er liess einen Spieler vom FC Littenheid ungefähr 60 Meter im Abseits stehend allein auf Brühwiler losziehen. Der Stürmer umspielte Brühwiler und im letzten Moment rutschte René „Grätscher“, der binnen Sekunden die 60 Meter aufholte, ins Zentrum des Geschehens und rettete dem Zwei den Sieg.

Damit hat der FCD aus den letzten vier Spielen drei Siege ohne Gegentor eingefahren und jedes Mal hütete ein anderer Spieler das Tor. Stillhards und Brühwilers Rotationstaktik à la Guardiola ging somit voll auf, sie kletterten mit ihrem Team auf den vierten Tabellenplatz.

Matchtelegram:

Startaufstellung: J. Brühwiler; G. Forrer, Holenstein, Grätzer, Obrist; Blaga, Mikulanin, S. Bürge, Fischbacher; L. Traxler, J. Stadler.

Eingewechselt: Reifler, Böhi, E. Brühwiler, C. Brühwiler, R. Kappeler

Tore: 76. S Bürge

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2016-10-11 | Jonas

5. Liga: FC Rapperswil-Jona – FC Dussnang II 0:1 (0:0)

An zwei Spieltagen im Jahr ist es für das Zwei jeweils besonders schwierig die volle Leistungsfähigkeit abzurufen. Sowohl am Wochenende des Tannzapfencups als auch an jenem der FIGA (Fischinger Gewerbeausstellung) stehen durchschnittlich 2-3 Totalausfälle und 3-12 vom Vorabend leicht gezeichnete Spieler im Kader. Statistisch gesehen war es am vergangenen Wochenende trotz FIGA nicht so schlimm. Ein paar Brummschädel, eine vom Schwingen zerrissene Hose und eine blutende Lippe, aber das war’s dann auch schon. So fuhr der Grossteil des Teams zuversichtlich und motiviert, je nach Vorliebe und Kurvenverträglichkeit, über den Ricken oder die Hulftegg nach Rapperswil. In Rapperswil angekommen, stellte Stillhard fest, dass er sich bei der Trikotwahl vertan hatte. Wobei vertan das falsche Wort ist, er hat schlicht und einfach vergessen nachzusehen in welchen Farben das Heimteam spielen wird. Böse Zungen behaupteten, dass die Gründe dafür mit dem Vorabend zusammenhingen, auf Vereinsseite wurde diesbezüglich jedoch alles dementiert. So streiften sich die Dussnang-Spieler die mit Perwoll gewaschenen, gelb leuchtenden und sich glücklicherweise noch in Stillhards Kofferraum befindenden Überziehleibchen über das rote Trikot.

Zum Spielgeschehen: Der FCD spielte im gwohnten 4-4-2 und zum ersten Mal mit der rein slowakischen Mittelfeldzentrale. Martin Mikulanin feierte am Sonntag sein Debut in den Farben des FCD. Das Zwei war die bessere Mannschaft als Rappi, wobei es eigentlich gar nicht besser spielte. Aber wenn man sich vorstellte, zu was das Zwei grundsätzlich fähig wäre, hätten sie eigentlich besser sein müssen. Das Passspiel war in der 1. Halbzeit ungenügend. Viele Pässe landeten in den Füssen der Gegner, hinter der Seitenauslinie oder irgendwo im nirgendwo. Ab und zu gab es aber ein paar Lichtblicke und Kombinationen, die auf besseres hoffen liessen. Stillhard fand keinen Gefallen am Gezeigten und vollzog noch vor der Pause den ersten Doppelwechsel.

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag und eigentlich auch mit dem einzigen Highlight der Partie: Anstoss Rapperswil, Rückpass zum Torwart, Abschlag, Direktabnahme Stofik aus fast 40 Meter, Latte, Abstauber Blaga, 1:0 Dussnang. Trotz Anstoss des Gegners reichten zwei(!!!) Ballberührungen von Dussnang aus, um in Führung zu gehen. Und was für Ballberührungen das waren: Stofik volley aus 40 Metern an die Latte, wetten, dass er das kein zweites Mal schafft und auch Blaga verwertete den Abpraller direkt und souverän. Danach kam die Zeit des ereignisarmen Spielgeschehens zurück. Je mehr sich das Spiel dem Ende zuneigte, desto grösser wurden die Bemühungen der Gastgeber. Die Abwehrreihe, allen voran Grätzer, warf sich aggressiv, wie ein losgelassener Kampfhund, in jeden Zweikampf und grätschte weg, was es wegzugrätschen gab. Bald darauf war Schluss. Ganz nach dem Motto „Ein Pferd springt nur so hoch, wie es springen muss“, das uns unsere Landesauswahl wie z.B. gegen Andorra regelmässig vorlebt, gewinnt das Zwei auswärts in Rappi mit 1:0.

Am Donnerstag 13. Oktober findet das nächste Zweispiel statt. Der Gegner heisst FC Littenheid und gespielt wird in Dussnang um 20 Uhr, also gleich im Anschluss an die Tagesschau. Und da das TV-Programm sowieso Schrott ist, gibt es kaum Gründe sich dieses Spiel nicht anschauen zu kommen. Bier und Wurst gibts auch. Bis dann!

Matchtelegram:

Startaufstellung: Blaser; S.Bürge, Holenstein, Grätzer, G.Forrer; Böni, Mikulanin, Stofik, Fischbacher; L.Traxler, J.Stadler.

Eingewechselt: Reifler, Blaga, Bitzi, Obrist

Tore: 46. Blaga

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2016-10-04 | Jonas

FC Dussnang II – FC Wil 1:2 (0:0)

Eine Woche nach dem souveränen 3:0-Sieg gegen Flawil durfte oder musste das Zwei gegen den Aufstiegskandidaten aus Wil antreten. Stillhard stellte das Team gezwungenermassen auf vier Positionen um. Erwähnenswert ist vor allem das Aufgebot von Chrischi Brühwiler als Torwart. Er beweist damit erneut seine Rolle als Allzweckwaffe des Teams. Reifler, der gegen Flawil die Weste weiss hielt, wurde wegen gequetschtem Finger als Ersatzstürmer nominiert.

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Wil spielte besser und hatte mehrere Torchancen, die allesamt ungenutzt blieben. Chrischi Brühwilers geschulte Augen sowie dessen Paraden hielten die Kiste sauber. Auf der anderen Seite hatte der eingewechselte Reifler, nach Traumpass von (ich glaube es war) Stofik, die einzige Halbchance. Wehrmutstropfen aus der ersten Hälfte war die Verletzung von Ammann – mitten im Sprint holte ihn die Verletzungshexe und liess ihn wie versteinert zu Boden sinken, Böhi ersetzte ihn. Stillhard war zur Pause nicht unzufrieden mit der Leistung und witterte sogar die Chance zum Lucky Punch, sofern man das 0:0 noch ein Weilchen zu halten vermag.

Halbzeit zwei begann mit aufopfernder Handarbeit einiger Spieler und Zuschauer. Da das Tornetz quer durch den Strafraum hing und es das Terrain somit unbespielbar machte, mussten die Helfer all ihre Knüpf-, Flecht- und Befestigungskünste auspacken, damit Dussnangs handschuhtragende Nr. 17 dem Schiedsrichter das Zeichen gab, die Partie fortsetzen zu können.

Von den Dussligern kam im zweiten Durchgang mehr. Es musste auch mehr kommen, denn nach einer Stunde war der Bann gebrochen und Wils Nummer 34 schoss nach gekonntem Slalomlauf das 1:0 für die Gäste. Das Zwei musste reagieren und keine zehn Minuten später schloss Captain Gianni Forrer einen Angriff mit einem sehenswerten Schuss ins hohe Toreck ab und glich die Partie wieder aus. Völlig in Ekstase konnte er sich nicht entscheiden, mit wem er den Treffer bejubeln möchte. Mit den Mitspielern, mit seiner Mama, doch mit dem Trainer und der Ersatzbank oder lieber mit den lautstarken Zuschauern? So verkam sein Jubel zu einem unkoordinierten Zickzacklauf über das ganze Spielfeld. Wäre er nur in Halbzeit eins so viel gelaufen, dachten sich wohl einige Zuschauer. Kurz darauf hatte Stofik sogar die Führung auf dem Fuss, er konnte jedoch einen Abpraller nicht am Torwart vorbeibringen. Im Gegenzug fiel dann der erneute Führungstreffer der Gäste. Dussnang konnte nicht mehr reagieren. Dem Ausgleich am nächsten kam Simon Bürge, der nach einer Flanke von Stadler mit dem Kopf zu wenig Druck hinter den Ball brachte. Der eingewechselte Perren, bald auf der Südhalbkugel unterwegs, krönte seinen Kurzeinsatz mit einer Kampfsporteinlage und holte sich zur Feier des Tages noch den verdienten gelben Karton ab. Trotz ansehnlicher Leistung gegen einen sichtlich starken Gegner hat das Zwei also verloren. Zur Aufmunterung spendierte Grätzer eine Runde Bier bei Kammermann, der, wie bei jedem Heimspiel, den Zapfhahn und den Grill bediente und den Anwesenden damit das Fussballspiel schmackhafter machte.

Irgendwie ist diese Niederlage typisch und passt zum vergangenen Wochenende. Denn sowohl der deutsche Ligakrösus aus Bayern, die gehypten jungen wilden aus Dortmund, Zidanes weisses Ballett Real Madrid, die Zauberfüsse Barcelonas als auch die beiden milliardenschweren Teams aus Manchester konnten ihre Ligaspiele nicht gewinnen, da passt das Resultats des Dussnanger Zweis doch ganz gut ins Bild

Matchtelegram:

Startaufstellung: C.Brühwiler; E.Brühwiler, Holenstein, Grätzer, Obrist; Ammann, S.Bürge, Stofik, G.Forrer; Blaga, J.Stadler

Eingewechselt: Reifler, Böhi, Perren, Böni

Tore: 60. FC Wil, 70. G. Forrer, 70. FC Wil

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2016-09-27 | Jonas

FC Flawil – FC Dussnang II 0:3 (0:2)

Lang ist’s her – mindestens drei Jahre lang suchte man auf der Homepage des FC Dussnang vergebens nach den Matchberichten der zweiten Mannschaft. Dabei spielte das Zwei so erfolgreich wie noch nie. Der Mannschaftskern wird mittlerweile von einer neuen Generation gebildet. Die Heilege-Dunnschtig-Generation wurde abgelöst, nur noch wenige sind davon übriggeblieben. Das heutige Zwei spielt erfolgreicher, in den letzten drei Jahren konnte man zweimal den dritten Schlussrang erreichen. In der Sommerpause verliessen das Team aber erneut etliche Spieler, um sich im Luxuskader der 1. Mannschaft zu suhlen. Sei’s drum, Reto Stillhard hat wieder eine schlagkräftige Truppe zusammen und startete mit 5 Punkten aus 4 Spielen in die neue Saison.

In der Spätsommersonne von Flawil fand das fünfte Spiel statt. Der nostalgische Schlachtruf „Sauhund“ hallte vor Anpfiff über den nicht bewässerten Kunstrasen. Die Knie zitterten bereits aus Angst vor Schürfwunden und Verbrennungen. Chrischi Brühwiler, der den mit Wanderlust gepackten Stillhard in der Coaching Zone vertritt, hatte die Mannschaft mit dem Slogan „Wenns nicht läuft, dann wechsle ich mich selber ein!“ gut eingestellt – alle wollten das verhindern. Das Zwei startete gut in die Partie. Beide Stürmer hatten den Führungstreffer bereits früh auf dem Fuss, Robert Blaga verzog mit links und Jonas Stadler, nach langjähriger Abwesenheit wieder dabei, scheiterte kläglich vor dem Torwart. Ammann, gezeichnet von der schweren Büez, die er vor dem Spiel mit Peter Stofik und seinem Chef Roman Kappeler, der es übrigens nicht ins 16-Mann-Kader schaffte und mit Bier, Zigarette und knirschenden Zähnen neben der Bank Platz nahm, verrichten musste, wurde nach 30 Minuten durch Böni ersetzt. Böni, motiviert bis in die sorgfältig zusammengeklebten Haarspitzen, holte sich mit übertriebenem Einsatz sogleich die gelbe Karte ab. Das Zwei spielte gut, doch die Tore fehlten. Die Stürmer spürten bereits den Druck von aussen und fürchteten die Auswechslung, weswegen sie es im zweiten Versuch besser machten. Blaga auf Stadler und dieser schob den Ball mit links in die nahe Ecke. Keine 5 Minuten später schoss Blaga das 2:0 – ein herrliches Weitschusstor in die hohe Ecke. In der Pause war man guter Laune, das war doch mal eine gelungene Vorstellung. Genauso verlangte es Aushilfskapitän Janick Fischbacher vor dem Match. Die Abwehrreihe mit Elia Brühwiler, Simon Bürge, Holenstein und Obrist stand nebenbei äusserst sicher und liess kaum Torchancen zu.

In der zweiten Hälfte brachte Brühwiler mit Amrhein und Laurenz Traxler zwei neue Kräfte. Die beiden spielten sich sogleich auf der linken Angriffsseite durch, doch die gute Hereingabe Traxlers wurde von Stadler nicht verwertet. Böni musste schon bald stark gelbrot-gefährdet ausgewechselt werden, für ihn kam mit Fabian Koller ein weiterer Rückkehrer – körperlich noch nicht bei 100%, aber nach wie vor mit brillanter Technik. Nach ungefähr 70 Minuten trat Amrhein eine Ecke zur Mitte, die Bürge mit dem Kopf zum 3:0 verwertete und damit seine sackstarke Leistung krönte. Traxler erzielte darauf das vermeintliche 4:0, wurde jedoch wegen Abseits aberkannt. Kappeler, der mittlerweile Brühwilers Trainerplatz einnahm, gönnte Marathonmann Widmer eine Verschnaufpause, denn der Sieger stand bereits fest. Viel kam nicht mehr von Flawil und wenn doch, stand da Reifler im Tor, der wiederholt mirakulös parierte, selbst dann, wenn er die gegnerischen Stürmer gleich selbst mit Bällen bediente. Schlusspfiff, 3:0 gewonnen, Samstagabend, was will man mehr?

Matchtelegram:

Startaufstellung: Reifler; E.Brühwiler, Holenstein, S.Bürge, Obrist; Ammann, Widmer, Stofik, Fischbacher; Blaga, J.Stadler

Eingewechselt: Böni, Amrhein, L.Traxler, F.Koller, C.Brühwiler

Tore: 30. J.Stadler, 35. Blaga, 70. S.Bürge

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2016-05-31 | Philipp

4. Liga: SC Bronschhofen - FC Dussnang 2:2

"Nach dem Sieg gegen Rickenbach haben wir nun drei Chancen uns den Ligaerhalt zu sichern, davon nutzen wir die Erste!", so Trainer Schlittler vor dem Spiel. Wie sich dann nach den Resultaten am Sonntag herausstellte, hat er recht behalten, wenn auch der FC Dussnang nach dem 2:2 gegen den SC Bronschhofen am Vortag auf Fremdhilfe angewiesen war, um den Verbleib in der 4. Liga doch noch am drittletzten Spieltag zu sichern.

Das Kellerduell startete animiert mit Chancen auf beiden Seiten, wobei das Heimteam die besseren für sich beanspruchen konnte. Die erste Möglichkeit vergab Steinmann, als er einen Eckball über den Ballfänger drosch. Wenige Augenblicke später, lenkt der Schlussmann des SCBs einen Schlenzer von Traxler nur knapp ans Lattenkreuz. Das Spiel war noch keine fünf Minuten alt, als auch Brühwiler zum ersten Mal eingreifen musste und nur drei Zeigerumdrehungen später strich ein Kopfball der Heimmanschaft nur knapp am Tor vorbei. In der 10. Minute waren dann wieder die Gäste an der Reihe. L. Greuter spielte sich auf der rechten Seite frei und brachte den Ball zur Mitte. Amrhein's Versuch mit dem Kopf war dann aber zu ungenau. Zum Glück für den FCD überstand er anschliessend gleich eine Doppelchance des Gegners schadlos. Sündigte seinerseits nur wenige Augenblicke später auch gewaltig im Abschluss. Gamper vertendelte erst einen herrlichen Querpass von Huldi, setzte danach einen Steilpass von Traxler neben das Gehäuse und köpfte schliesslich eine Meier Flanke knapp vorbei. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis eine Mannschaft in Führung gehen würde. Zum Unbehagen der Dussnanger war es der SC Bronschhofen, der nach einer guten Viertelstunde einen der vielen Prellbällen im FCD Aufbauspiel verwerten konnte. Die Hinterthurgauer zeigten eine Reaktion und begannen das Spiel allmählich in den Griff zu bekommen. In der 37. Minute fiel dann prompt der Ausgleich: Eine punktgenaue Flanke A. Greuters auf Schnell, welcher per Kopf vollendete.

Nach der Teepause schien der FCD das Spiel endgültig zu bestimmen. Bis die Dussnanger in der Abwerreihe erneut einen Ball verloren und die Einheimischen zum zweiten Mal in Führung gehen konnten. Der FCD musste fortan dem erneuten Rückstand hinterherlaufen, während der SCB sich immer stärker zurück zog und auf einen Konter hoffte. Unter Anderem weil sich die Gastmannschaft viele unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung leistete, blieben zwingende Ausgleichschancen aus. Folgerichtig verstärkte das Trainer Duo die Offensive und liess seine Mannschaft für die verbliebene Schlussviertelstunde nur noch mit drei Mann verteidigen. Dadurch gelang es den Gästen wieder wenigstens für etwas Torgefahr zu sorgen. 10 Minuten vor Schluss schletzte Traxler das Leder aus 20 Metern am Tor vorbei und nur einige Momente später sah Meier seinen Kopfstoss auf eine Gamper Flanke vom Torhüter pariert. Es lief bereits die Nachspielzeit, als der FCD noch einmal einen Corner zugesprochen bekam. Diesen konnte der FCB-Torwart nur ungenügend abwehren, worauf Meile am schnellsten reagierte und den Ball aus kurzer Distanz zum erlösenden 2:2 in die Maschen drosch. Danach war Schluss und so sicherte sich die 1. Mannschaft doch noch einen sehr wichtiger Punkt. Bronschhofen kann FCD nicht mehr überholen. Sirnach und Münchwilen können noch maximal auf 20 Punkte kommen, bevor die beiden Teams am letzten Spieltag aufeinander Treffen. Gibt es einen Sieger, so bleibt eine weitere Mannschaft hinter den Dussnangern. Fällt die Partie unentschieden aus, so hätte der FC Münchwielen auf Grund der Strafpunkten das Nachsehen. In beiden Fällen aber hat der FC Dussnang den Ligaerhalt gesichert und damit sein Minimalziel erreicht.

Matchtelegram:

Aufstellung:

Brühwiler; Schnell, Kessler (80. Moser), Steinmann (70. Meile), L. Greuter; Traxler, D. Meier; Huldi, A. Greuter, Gamper (60. Specker); F. Amrhein (46 Bürge; 80. Gamper)

Tore:

17. Bronschhofen, 37. Schnell, 55.Bronschhofen, 90.+2 Meile

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2016-05-30 | Philipp

4. Liga: FC Dussnang - FC Rickenbach 1:0

Infolge vieler Absenzen war der FC Dussnang im Nachtragsspiel zuhause gegen den FC Rickenbach auf Ergänzung durch zwei A-Junioren und zwei Senioren angewiesen. Dabei mussten die Trainer Schlittler und Rüdisüli vor allem die Abwehr umstellen, D. Meier und Senior Meile bildeten das FCD Bollwerk in der Innenverteidigung und Bertsch und Huldi spielten eine Position weiter hinten auf jener der beiden Aussenverteidiger. Die Begegnung an sich war dann weniger Ereignisreich. Ein solidarisches und kompaktes Auftreten des FCD verhinderte während der ganzen 1. Hälfte Torchancen der feldüberlegenen Gäste. Aber auch im Gästestrafraum gab es einzig zwei kleine Aufreger zu protokollieren: 13. Minute, E. Meier zu Gamper, Lob am Tor vorbei - blind zurücklegen wäre hier wohl die bessere Variante gewesen - und 42. Minute, E. Meier im letzten Moment abgedrängt und am Torschuss gehindert.

Dasselbe Bild kamen die zahlreich erschienenen Zuschauer auch nach der Pause zu Gesicht. Der Favorit aus Rickenbach tat sich mit dem defensiv hervorragend und läuferisch engagierten Dussnangern weiterhin sehr schwer. Einzige Ausnahme blieb als Brühwiler nach knapp einer Stunde Spielzeit in der nahen Ecke einen harten Flachschuss entschärfen musste. E. Meier als einzige Spitze war meist auf sich alleine gestellt, weil die Mittelfeldspieler oft nicht schnell genug nachrücken konnten. In der 70. Minute entwischte der Mittelstürmer jedoch für einmal der Gästeabwehr und schoss aus etwa 10 Metern wuchtig zum vielumjubelten 1:0 ein. Die Reaktion der Gäste hielt sich in Grenzen. Sie waren zwar drückend überlegen und die Heimmannschaft wusste sich nach wie vor meist nur mit einem Befreiungsschlag zu helfen, hochkarätigen Chancen seitens des Gastes aus Rickenbach gab's aber weiterhin keine und Gefahr ging, wenn überhaupt, von hohen Hereingaben nach stehenden Bällen aus. Nach drei bitteren Auftritten wurde die sehr gute Mannschaftsleistung des FCD diesmal belohnt. Drei sehr wichtige und nicht unbedingt kalkulierte Punkte sind im Trockenen. Gratulation!

Matchtelegram:

Aufstellung:

Brühwiler; Huldi, Meile, D. Meier, Bertsch (55. Götte); L. Greuter, Traxler; Amrhein (65. Hess), A. Greuter, Gamper (46. Wagner); E. Meier

Tore:

70. E. Meier

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2016-05-12 | Philipp

4. Liga: FC Dussnang - FC Zuzwil 2:3

Heute Mittwoch gastiert der aktuelle Tabellenführer aus Zuzwil beim FC Dussnang. Die St. Galler sind zur Zeit mit Rickenbach gleich auf, stehen also unter Zugzwang. Entsprechend stark starten die Gäste in die Partie und sorgen sogleich mit zwei guten Chancen für Gefahr vor Brühwiler. Auch in der Folge gewinnt der FCD kaum Zweikämpfe und steht stetig unter Druck. So auch als der heimischen Abwehr in der 11. Minute nach einem Torabstoss der Gegner einen Abstimmungsfehler unterläuft und ihr der gegnerische Stürmer enteilen und schliesslich Brühwiler zum 0:1 überloben kann. Die Gäste bleiben auch während des weiteren Spielverlaufes überlegen und erarbeiten sich einige gute Möglichkeiten. Zwei davon finden sogar den Weg in die Maschen allerdings beide auf regelwidrige Art, weshalb die Gastmannschaft vorerst bei nur einen Treffer bleibt. Vom Heimteam dagegen kommt fast nichts. Ein Freistoss in der 10. Minute nahe der Zuzwiler Strafraumgrenze bleibt bis kurz vor der Pause der einzige Aufreger vor dem Gäste Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff noch einer der heute raren Seitenwechsel auf Gamper. Sein Schlenzer mit links aus 16 Meter in die obere entfernte Torecke kann jedoch vom Schlussmann der Gäste gerade noch so über die Latte gelenkt werden.

Nach dem Seitenwechsel gleicht sich das Geschehen aus. Die Dussnanger agieren nun aggressiver und zwingen auch die Gäste zu Fehlern. Just fünf Minuten nach Wiederanpfiff erläuft sich E. Meier einen zu kurz geratenen Rückpass und erzielt abgeklärt den Ausgleich. Weitere fünf Minuten später bringt Schnell einen Freistoss auf der Linkenseite aus grosser Distanz aufs Tor, wo dem sonst tadellosen Gästetorhüter den Ball zwischen den Händen zur Dussnanger Führung ins Tor gleitet. Nun ist der FCZ, wollen sie ihre Position an der Tabellenspitze verteidigen, gezwungen noch Offensiver zu agieren, was sie durch die Nominierung einer zusätzlichen Sturmspitze auch tun. Die Gastgeber dagegen konzentrieren sich je länger je mehr auf die Verwaltung des Vorsprungs. Dabei mangelt es dem FCD in dieser Phase etwas an der Cleverness, Ruhe und Übersicht, um aus den sich bietenden Kontermöglichkeiten Kapital zu schlagen, und sich durch ein weiteres Tor etwas mehr Luft zu verschaffen. In der 82. Minute fällt dann folgend auf eine Unachtsamkeit prompt der Ausgleich. Der schlechten Dinge sind aber noch nicht genug. Zum Frust aller Einheimischen fällt mit dem letzten Ballkontakt dann doch noch die Entscheidung: Brühwiler will einen Eckball wegfausten, wird von einem Zuzwiler unterlaufen und den herabfallenden Ball drückt ein Gästespieler zum Siegtreffer über die Linie. Laut Aussagen des Unparteiischen soll der Dussnanger Keeper von einem Mitspieler angegangen worden und daher der Treffer korrekt sein. Bitter nur, dass bereits zum dritten Mal in Folge die aufopfernde und gute Leistung der Dussnanger - heute zumindest in der zweiten Hälfte - nicht belohnt wird.

Matchtelegram:

Aufstellung:

Brühwiler; Schnell, Steinmann, Specker, L. Greuter; Traxler, D. Meier; Huldi (46. Amrhein), A. Greuter (75. Hess) Gamper (55. Bertsch); Wulschleger (46. E. Meier)

Tore:

11. Zuzwil, 50. E. Meier, 55. Schnell, 82. Zuzwil, 90.+5 Zuzwil

Strafen:

Gelb: D. Meier, Traxler, L. Greuter, A. Greuter, Gamper

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2016-05-12 | Philipp

4. Liga: FC Münchwilen - FC Dussnang 0:0

Die heutigen Begegnung - der Tabellenvorletzte aus Münchwilen empfängt die erste Mannschaft aus Dussnang - beginnt etwas verhalten, denn für beide Teams ist der Ausgang des Spiels wegweisend im Kampf gegen den drohenden Abstieg. Von den Einheimischen geht vor allem durch stehende Bälle Gefahr aus, während der Gast aus Dussnang laufend besser ins Spiel kommt und nach und nach Chancen aus dem Spiel heraus kreieren. Hinterliessen die Jungs von Trainer Schlitter beim Einlaufen noch einen mehrheitlich schläfrigen Eindruck scheint sich doch die gesamte Mannschaft der Bedeutung der Partie bewusst. Es war knapp eine Halbestunde gespielt, als Gamper im Mittelfeld einen Prellball gewinnt, Meier ihn rechts hinterläuft, das Leder erhält und es schliesslich scharf und flach zur Mitte bringt. Dort nimmt Amrhein volles Risiko, scheitert jedoch mit seinem Direktschuss am stark reagierenden Schlussmann des Heimteams. Nur ein halbes Dutzend Zeigerumdrehungen später sieht A. Greuter, von Gamper eingesetzt, sieht seinen Schuss vom Münchwiler Torhüter pariert. Und auch in der Folge ist der FCD bis zum Pausenpfiff insgesamt die bessere Mannschaft.

Nach der Pause gestaltet sich die Begegnung wieder ausgeglichener und bleibt dabei lange Zeit ohne nennenswerte Torchance. Einzig Amrhein bietet sich nach knapp einer Stunde die Chance zur Führung nach einer Vorlage von Wagner. Die Schlussviertelstunde hat dann jedoch nochmals einiges zu bieten. Erst macht Brühwiler eine Grosschance des FCM zunichte, bevor in der 80. Minute nach einem im Seitenaus geglaubten Ball ein Kopfball der Münchwiler nur knapp am Dussnanger Gehäuse vorbei streicht. Auf der Gegenseite hämmert Wagner mit dem schwächeren, linken Fuss die Kugel ans Lattenkreuz. Und schliesslich - es läuft bereits die Nachspielzeit - markiert Meile folgend auf ein Gerangel nach einem Freistoss den vermeintlichen Siegestreffer, der jedoch zum Entsetzen der Gäste und dessen Anhang wegen Offside annulliert wird. So trennen sich der FC Münchwilen und der FC Dussnang einem umkämpften Spiel 0:0 unentschieden, wobei die Heimmannschaft vielleicht ein Quäntchen mehr Glück beanspruchte, auch wenn die Partie , neutral betrachtet, wohl auf beide Seiten hätte kippen können.

Matchtelegram:

Aufstellung:

Brühwiler; Leutenegger (55. F. Amrhein), Bürge (46. Meile), Steinmann, L. Greuter; Traxler, D. Meier; Huldi, A. Greuter, Gamper (80. Widmer); F. Amrhein (46. Wagner)

Strafen:

Gelb: Leutenegger

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2016-05-02 | Philipp

4. Liga: FC Dussnang - FC Wil 2:3

Das Verdikt ist klar, gegen den direkten Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte muss ein Sieg her. "Dies ist ein Sechs-Punkte-Kampf! Gewinnen wir, so sind vier Zähler vor dem FC Wil, verlieren wir, so sind wir deren zwei in Rücklage.", so Trainer Schlittlers Ansprache vor dem Spiel. Trotz verhaltenem Beginn beider Mannschaften erwischen die Dussnanger, welche auf den verletzten Kapitän Kesser verzichten müssen, einen Start nach Mass. Bereits nach 10 Minuten kann E. Meier von der Grundlinie auf A. Greuter zurücklegen, so dass dieser nur noch einzuschieben braucht. Generell wirkt die Begegnung aus Sicht der Heimmannschaft fortwährend vielversprechend: Sie führt 1:0, steht sicher in der Abwehr und auch die Offensive kommt immer besser in Fahrt. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde wird jedoch der bisher überaus positive Spielverlauf zum Entsetzen der meisten Anwesenden im Keim erstickt, als sich ein verunglückter Flankenball unglücklich hinter Brühwiler in der entfernten hohen Torecke zum 1:1 ins Netz senkt. Unbeirrt durch das Gegentor rettet der FCD Torhüter nur eine Minute später gegen einen Wiler Angreifer, der zuvor dem FCD Abwehrriegel entgangen ist. Kurze Zeit später haben sich auch die Dussnanger Feldspieler wieder vom Ausgleich erholt. E. Meiers Direktabnahme einer Gamper Flanke streift am Tor vorbei. Der darauf folgende Gegenstoss scheint bereits abgewehrt, bis sich die FCD Abwehr den Ball abluchsen lässt und die Situation nur noch durch ein Foul entschärfen können. Der daraus resultierende Elfmeter ist gleichbedeutend mit der erstmaligen Führung der Gäste, gleichwohl aber auch sehr fragwürdig, da sich der gefoulte doch deutlich ausserhalb des Strafraums befunden haben soll.Anstatt lange zu hadern und zu lamentieren reagiert das Heimteam sofort und prompt nur fünf Zeigerumdrehungen später setzt sich Huldi auf der Linkenseite durch und legt auf für E. Meier. Der Stürmer, heute etwas vom Pech verfolgt, trifft zwar nur das Gehäuse, dafür ist Gamper mitgespurtet und versenkt den Abpraller dann doch noch. In den übrigen 20 Minuten bis zur Pause bekommt der neutrale Betrachter beidseitig noch einige vielversprechender Toraktionen zu Gesicht, trotzdem bleibt es beim 2:2.

Nach der Pause erwischen die Gäste mit dem Wind im Rücken den etwas besseren Start und werden dabei vor allem durch Stehende Bälle gefährlich. Gleich zweimal verpassen Freund und Feind ein auf den entfernteren Pfosten gezogener Eckstoss, so dass dieser unberührt zum Abstoss im Toraus landet. Mit dem 2:3 folgend auf einen Pass in die Tiefe, einem gewonnenen Dribbling, einem Chip auf den hinteren Pfosten und dessen Verwertung, demonstrieren die St. Galler in der 56. Minute, dass sie es auch aus dem Spiel heraus können. Die Dussnanger leisten dabei fleissig Schützenhilfe - erst verlieren sie in der Vorwärtsbewegung leichtfertig den Ball und dann agiert ihre Hintermannschaft zu zaghaft. In der Folge müssen sich die Einheimischen erst vom Schock der erneuten Rücklage erholen. Die drei Punkte drohen ernsthaft zu entgleiten. Zu Gute kommt dem Heimteam in dieser Phase, dass die Gäste eher wieder einen Gang zurück schalten und ihr Glück im Kontern suchen, was es Dussnang erleichtert sich nochmals aufzubäumen und mit der lautstarken Unterstützung der gut 80 Zuschauern auf den Ausgleich zu drücken. In der Schlussviertelstunde bieten sich dann den Hinterthurgauer eine Reihe guter Möglichkeiten zum Ausgleich. Erst köpft Gamper einen Eckstoss haarscharf am am Gehäuse vorbei und nur wenige Augenblicke später scheitern gleich mehrere Dussnanger nach einem Durcheinander im Wiler Fünfmeterraum an mit Händen und Füssen verteidigenden Gegnern. Und schliesslich erreicht der Wiler Torhüter kurz vor Schluss eine scharfe Herreingabe eine Fussspitze vor Wagner. Dabei bleibt es, der FC Wil gewinnt eine faire Begegnung nicht unverdient mit 2:3.

Über die gesamte Partie gesehen, fehlte heute dem FCD wohl das nötige Quäntchen Glück, um als Sieger vom Platz zu gehen, denn es stand - ungeachtet einiger individuellen Fehlern - ein starkes Kollektiv auf dem Rasen, das nach Startschwierigkeiten seit Beginn der Rückrunde sichtlich Fortschritte macht. Die 1. Mannschaft bedankt sich für das zahlreiche erscheinen ihrer Fans. Die nächste Gelegenheit sie zu unterstützen gibt es am kommenden Sonntag um 11:30 Uhr beim Tabellenvorletzten in Münchwilen.

Matchtelegram:

Aufstellung:

Brühwiler; Leutenegger (60. Bürge), Schnell, Steinmann (80. F.Amrhein), L. Greuter; Traxler, D. Meier; Huldi, A. Greuter (75. Hess) Gamper (75. Wagner); E. Meier

Tore:

10. A. Greuter 1:0, 16. FC Wil 1:1, 20. FC Wil 1:2, 25. Gamper 2:2, 56. FC Wil 2:3

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